Die Arbeit unseres Gründers Henry Dunant stand von Anfang an unter bestimmten Grundsätzen, die sich im Laufe der Jahrzehnten bewährt haben und ständig weiterentwickelt wurden. Henry Dunant, ein Schweizer Geschäftsmann, gründete 1863 das Internationale Rote Kreuz, inspiriert von seinen Erlebnissen nach der Schlacht von Solferino, bei der er die unermessliche Not von verwundeten Soldaten erlebte. Diese Erfahrungen führten zu seiner Vision, eine Organisation zu schaffen, die denjenigen in Not unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Stand oder ihrer Religion hilft.
Henry Dunants Engagement und seine humanitäre Vision bildeten die Grundlage für die Gründung des Roten Kreuzes, das heute weltweit tätig ist. Die Prinzipien, die er in die Gründung einbrachte, spiegeln sich in den sieben unverrückbaren Grundsätzen wider, nach denen alle Mitglieder der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung arbeiten. Diese Grundsätze umfassen Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität, die die Grundlage für das Handeln des Roten Kreuzes weltweit darstellen.
Durch seine Vision und sein Engagement schuf Henry Dunant nicht nur eine Organisation, sondern auch eine internationale Bewegung, die lebensrettende Hilfe in Krisen und Notlagen leistet. Auch heute noch prägen seine Ideen und Werte die tägliche Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer des Roten Kreuzes, einschließlich der BRK Bereitschaft Zentral 2 und aller anderen lokalen sowie globalen Gemeinschaften. Seine Geschichte erinnert uns daran, dass menschliches Leid nicht ignoriert werden darf und dass die Hilfe den Menschen in den Mittelpunkt stellt, ohne Vorurteile oder Ausnahmen.
Die von Henry Dunant angestoßenen Prinzipien sind heute die Grundlage unserer Kultur, Selbstverständnisses und Arbeitsweise. Sie bilden das unveränderliche Fundament für die Arbeit der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung und gewährleisten, dass wir weltweit wirksam, neutral und effektiv Hilfe leisten können.